Penismusem

Erektionsprobleme

Die Ursachen für Erektionsprobleme sind so vielfätig, wie die zur Beseitigung angewandten Behandlungsmethoden. Erektionsstörungen können sich durch frühzeitiges, schnelles Erschlaffen des Gliedes bereits vor der Ejakulation äußern, oder auch in einer völlig ausbleibenden oder schwachen Erektion trotz sexueller Erregung.

Als Ursache kommen sowohl körperliche Störungen wie Durchblutung und Hormonspiegel in betracht, aber auch psychische Probleme wie Leistungsdruck und Versagensängste spielen eine wichtige Rolle. Auch Nebenwirkungen von Medikamenten, übermäßiger Alkoholgenuß und Drogenmißbrauch kommen in Betracht.

Aufgrund der vielfältigen Ursachen sind gelegentliche Erektionsprobleme fast allen Männern bekannt, von Impotenz im medizinischen Sinne kann man jedoch erst sprechen, wenn sie gehäuft und über einen längeren Zeitraum hinweg auftreten.

Eine Therapie ist bei körperlich bedingten Erektionsproblemen oft mit Medikamenten möglich. So werden bei Hormenstörungen testosteronhaltige Medikamente verordnet. Bei Durchblutungsstörungen kommen durchblutungsfördernde Medikamente zum Einsatz, die z.T. direkt in die Schwellkörper gespritzt werden. Eine Alternative zur Schwellkörperinjektion ist das Medikament Viagra.

Körperlich bedingte Erektionsprobleme können in manchen Fällen auch operativ behandelt werden. Bei der Venen-Sperr-Operation werden die blutabführenden Venen im Penis entfernt, der Blutabfluß aus den Schwellkörpern kann nur noch sehr langsam erfolgen. Auch die Implantation neuer Blutgefäße wird heute gelegentlich angewandt.

Die Behandlung psychischer Ursachen sollte ausgebildeten Therapeuten überlassen werden und wird hier nicht näher dargestellt.

Viele Männer greifen offensichtlich auch zur Selbsthilfe und setzen verschiedenste Hilfsmittel ein, um die Erektionsdauer zu verlägern oder eine stärkere Erektion herbeizuführen. Die Absatzzahlen für Penisringe, Vakuumpumpen und sonstige Hilfsmittel sind kaum anderes zu erklären.

Und noch ein Hinweis: der Penis wird von sehnenartigen Bändern gehalten, die eine stabile Erektion ermöglichen. Wird der Penis bei einer Erektion nach unten gedrückt, leiern diese Bänder aus. Dies kann im Laufe der Zeit zu Erektionsproblemen führen. Wenn der Penis also in der Hose verpackt ist, sollte er nach oben zeigen und nicht am Bein eingeklemmt sein, um bei einer spontan auftretenden Erektion die Bänder nicht unnötig zu strapazieren.